Lagos de Covadonga Rundweg – Ein Guide für eine der schönsten Wanderungen in Asturien

  Lagos de Covadonga Rundweg – Ein Guide für eine der schönsten Wanderungen in Asturien Die Lagos de Covadonga gehören zu den Orten, an denen man spontan langsamer geht – einfach, weil man ständig stehen bleibt und schaut. Der Rundweg ist nicht besonders schwierig, aber er überrascht immer wieder mit neuen Perspektiven: weite Wiesen, schroffe Kalksteinwände, spiegelglatte Seen, grasende Rinder, die sich gern mal mitten auf den Weg setzen (kein Witz). Hier bekommst du einen realistischen Eindruck der Tour – ohne Kitsch, dafür mit praktischen Infos und ein paar ehrlichen Einschüben. Warum sich der Rundweg lohnt Der Rundweg führt an den beiden bekannten Seen Lago Enol und Lago de la Ercina vorbei. Beide liegen im Nationalpark Picos de Europa und sind gut zugänglich. Der Vorteil: Du brauchst keine Hochgebirgserfahrung. Der Nachteil: Du bist selten allein. Wer es etwas ruhiger mag, startet früh oder außerhalb der Hauptferienzeit. Der Weg selbst ist abwechslungsreich genug, um au...

Die Geschmäcker des Nordens: Eine kulinarische Reise durch Asturien

 

Die Geschmäcker des Nordens: Eine kulinarische Reise durch Asturien

Die kalte Meeresbrise strich durch Marias Haar, während sie am Hafen von Gijón stand und den Fischerbooten nachblickte. In ihrer Hand hielt sie einen dampfenden Teller – eine Fabada, das Herzstück der asturischen Küche, deren Duft die Erinnerungen ihrer Kindheit weckte.

Die Fabada, ein kräftiger Eintopf mit weißen Bohnen, Morcilla-Blutwurst, saftigem Chorizo und zartem Schweinefleisch, war mehr als nur ein Gericht. Sie war eine Erzählung von Generationen, von rauen Berglandschaften und der Widerstandskraft der asturischen Menschen.

Neben der Fabada gab es weitere Spezialitäten, die das Herz dieser Region ausmachten:

Cachopo: Das königliche Gericht

In den Bergdörfern und in den lebhaften Städten war das Cachopo ein Festmahl für sich. Zwei dicke Scheiben zartes Rindfleisch, gefüllt mit Schinken und Käse, paniert und goldbraun gebraten – ein Gericht, das Üppigkeit und Handwerkskunst vereinte.

Sidra: Der Tanz des Apfelweins

Kein asturisches Mahl war vollständig ohne Sidra, den traditionellen Apfelwein. Mit einer kunstvollen Gießtechnik, bei der der Wein aus großer Höhe in ein Glas eingeschenkt wird, um ihm Sauerstoff und Geschmack zu verleihen, war das Trinken der Sidra fast schon eine religiöse Zeremonie. Deftig und lecker: Chorizo con Sidra.

Queso de Cabrales: Der Stolz der Berge

In den rauen Bergketten der Picos de Europa reiften die legendären Cabrales-Käse. Blau gesprenkeltes, scharfes Blauschimmelkäse, hergestellt aus Ziegen-, Schaf- und Kuhmilch – ein Produkt, das die Wildheit und Kraft der asturischen Landschaft verkörperte.

Empanada: Die Seele des Landes

Die Empanada, ein gefülltes Gebäck mit Thunfisch oder Fleisch, erzählte Geschichten von Reisen, von Händlern und Fischern, die ihre Mahlzeiten in praktische, transportable Happen verwandelten.

Als die Sonne über Gijón unterging und Maria den letzten Löffel Fabada zu sich nahm, wusste sie: Diese Gerichte waren mehr als nur Nahrung. Sie waren Poesie, Geschichte und Identität – die Seele Asturiens, serviert auf einem Teller.


Morcilla mit frischen Spiegeleier von glücklichen Hühnern.



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